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Hand |
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Der Fisch
In der ältesten Christenheit verwendeten die Gläubigen vermehrt
Symbole, um sich gegenseitig als Angehörige des gleichen Glaubens
erkennen zu können. Diese Symbole sind somit Zeichen des Erkennens
und der Zusammengehörigkeit. Sie entstanden zu einer Zeit, als
es wegen der Christenverfolgung oft lebensgefährlich war, sich
zum Glauben an Jesus oder an den Nazarener zu bekennen. Man benutzte
gern "harmlose", unauffällige Gegenstände, Tiere
oder Pflanzen aus biblischer Überlieferung, deren tiefere Bedeutung
nur Eingeweihte kannten. |

Christliches Symbol: Der Fisch |
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So hörte der Fisch auch
zu den ältesten christlichen Symbolen. Die zahlreichen Darstellungen
auf Sarkophagen sowie als Wandmalereien in den Katakomben zeigen,
wie verbreitet gerade auch dieses Zeichen war. Der Kirchenlehrer Clemens
von Alexandrien empfahl den, das Bild des Fisches auf ihre Sigel gravieren
zu lassen. Wieso gerade der Fisch zu einem so bedeutenden Symbol geworden
ist, wird verständlich, wenn wir das griechische Wort für
diese Tier unter die Lupe nehmen. Es lautet "IchThYS".
In der Buchstabenfolge erkannte man die Anfangsbuchstaben der Worte
"Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter" (Griechisch: I-esous
Ch-ristos Th-eou Y-ios S-oter). Diese Wort trifft also eine konkrete
und zentrale Aussage über Jesus von Nazareth: Er ist der Christus
und als solcher der Sohn Gottes. Und sein gewichtiges Werk ist die
Erlösung, die Rettung aus Sünde und Tod. So ist das Fischsymbol
gleichsam ein graphisches Glaubensbekenntnis, das nicht nur die Glaubenden
zusammen bindet zur Gemeinde Jesu Christi, sondern sie auch mit Christus
verbindet. |
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